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IG Oldtimerzunft Guntersblum
Den Motor hatten wir inzwischen wieder eingebaut und die Steuerkette ausgetauscht, zuerst natürlich
beide Kettenräder markiert. Bei dem Motor handelt es sich um ein Peugeot 203 Motor oder doch 403 Motor..... ....ist im Prinzip auch egal, es waren 80mm Büchsen verbaut und der Aufbau der beiden Motoren ist gleich. Die Laufbüchsen sind nasse Büchsen, also vom Kühlwasser umschlossen. Dies setzt natürlich gute Abdichtungen voraus. Im unteren Teil der Laufbüchse ist das ein gummiartiger Dichtring, den es ja als Original nicht mehr gibt, es bleibt nur die Nachfertigung. Ja den Dichtring aufziehen und dann die Büchse im Motorblock versenken. . Mit sanfter Gewalt (Gummihammer) war der Büchsenüberstand dann doch noch entschieden zu hoch. Also muss mehr Kraft her, eine Schiene und den Deckel von dem Auszieher Werkzeug sowie 2 Schrauben sollten das richten. Es blieb jedoch immer noch ein zu großer Überstand. Im Peugeot Forum sind solche Fälle beschrieben, eine Lösung war "einen Satz originale Dichtungen im ebay ergattert"..... ....aber dieses Glück hat eben nicht jeder. Trotz aller Warnungen habe ich den Zylinderkopf montiert und mit 50 NM festgezogen, da drehte sich der Motor schon sehr schwer. |
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Also Motor wieder ausbauen und nach der Ursache und einer Lösung suchen. Die erste Laufbüchse gezogen
und die Gummidichtung genau angesehen, Es zeigten sich im oberen Rand Druckstellen, die auf eine Wulstbildung zwischen
Büchse und Motorblock hindeuten. Ja was tun, der Ersatz ist genauso wie die eingebauten.
Den Dichtring abgenommen und siehe da er war weicher wie die noch aus dem Motordichtsatz vorhandenen.... .... ja ich hatte versucht die Dichtungen miit WD40 besser in den Motorblock gleiten zu lassen. Ob das vom WD40 oder von der mechanischen Belastung kam kann ich nicht beantworten, aber es muss jetzt weitergehen. 0,5mm muss die Büchse weiter in den Motorblock..... Zuerst mal den Dichtring entfetten und auf den Deckel des Auszieher Werkzeugs aufziehen, da zeigt er einen leichten Überstand. Den kann man dann ja leicht auf einer Schleifscheibe (Schmirgelpapier) wegschleifen und die obere Kannte brechen. Nachnem der Dichtring wieder auf der Laufbüchse aufgeogen war habe ich ihn eingefettet und dann die Büchse eingesetzt. Leichte Schläge mit dem Gummihammer und schon waren die (immer noch heftigen) Werte von vorher ereicht. Jetzt half ein erneutes verspannen die letzten 0,5mm zu überwinden und den vorgegebenen Büchsenüberstand von 0,12mm zu erreichen. Nach der Montage des Zylinderkopfes habe ich die Schrauben dann in kleinen Schritten angezogen und nach jedem Arbeitsgang den Motor mit der Kurbel gedreht. Oh Wunder auch bei den vorgegebenen 80 NM war kein Problem erkennbar. Bleibt nur die Hoffnung, dass die Fußdichtungen auch dicht sind, aber das wird sich ja dann zeigen. |
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