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Oldtimerzunft Guntersblum
Ja die alten Schlepper wurden ohne große Pflege und als billige Fahrzeuge ohne Wert weiterbenutzt,
und wenn er dann versagte gab es ja noch den Schrotthändler. Es wurde einfach gespart und gefahren.
Verschiedene Defekte wurden zwar behoben aber es durfte eben nichts mehr Kosten...... ..... wie so etwas aussieht erkennt man hier am Kühler. Ein neues Netz wäre eigentlich die Reparatur gewesen, aber die Kosten sind dabei natürlich sehr hoch. In früheren Zeiten hat man sich dann damit geholfen, dass die betroffenen Teile eben einfach verschlossen und verlötet wurden, die Kühlwirkung war damit gemindert aber schwere Arbeiten wurden doch vom wesentlich stärkeren Nachfolger übernommen. Meist gab es nur noch spezielle Arbeiten für den Senior wie z.B.
Also keine Investition, das baldige Ende ist nahe...... .....aus diesem Grund kann man bei diesem Schlepper unschwer eine Kühlerreparatur mit einer Kunststoff Spachtelmasse ausmachen. War nicht (oder nicht mehr) dicht aber hat ihren Zweck erfüllt. |
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Um diesem Schlepper ein würdiges Rentnerdasein zu ermöglichen sollte das natürlich in Ordnung gebracht werden.
Verschiedene Möglichkeiten standen zur Wahl:
Die Entscheidung fiel im Interesse der Originalität und des Preises auf den Kühler eines Schlachtschleppers. Am Kühler sind etliche Kleinteile verbaut sowie die Öffnungen im Kühler auf verschiedene Weise genutzt. So ist es von Vorteil viele Fotos anzufertigen um im Bedarfsfall darauf zurückzugreifen. Die Verbindungsschläuche zum Motor hätten ganz sicher noch einige Jahre gehalten...... .....aber die baut man dann nicht mehr ein. Die haben es hinter sich und müssen erneuert werden. Dieser Kühler war dann doch von einem anderen Modell/Baujahr und es waren einige Anpassungen notwendig. Dies war zwar aufwendig aber letztendlich doch zu bewältigen. Nachdem der Kühler eingebaut war und auch der Flügel nirgends mehr den Kühler berührte wurde dann auch noch die Frontmaske und die Haube angebaut. Jetzt steht er wieder in voller Pracht und zeugt von einem bewegten Arbeitsleben. |
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